DIY Blätterohrringe aus Papier für Origami-Anfänger

DIY Blätterorringe aus Papier für Origami-Anfänger

Ihr glaubt gar nicht, wie lange diese selbstgemachten Blätterohrringe hier schon in Planung sind. Ich auch nicht, darum sage ich nur so viel: Sehr lange. Dabei sind sie ein perfektes herbstliches DIY, das mieselige Herbststimmung einfach wegglitzert. Die Anleitung ist perfekt geeignet für Origami-Anfänger*innen. Und mit ein-zwei Schichten Lack halten die Origami Blätter auch mal einen kalten Regenschauer aus. Also: Losgefaltet!

Das braucht ihr für ein Paar Ohrringe

Schmuckdraht, Brisuren, Nietstifte und Origamipapier

Material

  • Origami-Papier
  • 2 Nietstifte
  • 2 Brisuren oder Ohrhaken
  • Schmuckdraht

Werkzeuge und Hilfsmittel

  • Bleistift
  • Geodreieck
  • Schere
  • Nadel
  • Klammern
  • Flachzange
  • Rundzange
  • Seitenschneider

So faltet ihr eure Origami Blätterorringe

Die „Zutatenliste“sieht lang aus, sonderlich kompliziert sind die Blätterohrringe aber nicht. Vor allem die Faltanleitung ist wirklich auch für absolute Origami-Anfänger*innen geeignet.

Schneidet das Papier zu

Überlegt euch, wie groß eure Ohrringe sein sollen. Jedes Blatt wird aus einem quadratischen Stück Papier gefaltet. Dabei ist die Diagonale des Quadrats fast doppelt so lang wie die Ohrringe am Ende. Die Blätter hier sind 35 mm lang, jedes Papierquadrat war 50 mm * 50 mm groß. Wenn euer Origamipapier nicht schon eine passende Größe hat, schneidet es einfach darauf zu.

Schneidet zwei Quadrate aus dem Origamipapier heraus.

Faltet ein Dreieck

Faltet das Quadrat zu einem Dreieck und klebt es zusammen. Die schönen Seiten des Papiers sind dabei natürlich außen! Lasst den Kleber eine Weile trocknen.

Klebt zwei Dreiecke zusammen

Faltet eine „Ziehharmonika“

Das Falten ist wirklich nicht kompliziert, sollte aber möglichst genau sein. Nehmt dafür das Geodreieck zur Hilfe. Fangt von unten, an der Längsseite des Dreiecks, an und faltet etwa 5 mm nach oben. Dreht das Papier um und wiederholt den Schritt. Das Dreieck wird immer kleiner, dafür bekommt ihr eine Ziehharmonika.

Ein Loch für den Nietstift

Habt ihr das komplette Papier eingefaltet, legt es flach vor euch hin, sodass ihr die Faltung von oben sehen könnt. Nehmt eine Nadel und stecht in die Mitte ein Loch hinein. Das ist etwas knifflig, denn die Papierschicht ist ganz schön dick. Hier kann es helfen, die Nadel mit der Flachzange zu halten.

Mit der Nadel wird ein Loch in die Mitte des Papierstreifens gestochen.

Faltet den Streifen zu einem Blatt

Zieht den Nietstift durch das Loch, sodass der Stift oben herausschaut. Faltet dann das Papier so zusammen, dass die langen Streifen sich in der Mitte treffen. Klebt sie dort zusammen und lasst sie – mit Klammern fixiert – eine Weile trocknen. Anschließend könnt ihr die Blätter lackieren, damit Herbstwind und Nieselregen ihnen nichts anhaben können.

Macht Anhänger daraus

Knipst den Nietstift mit dem Seitenschneider so ab, dass ihr noch bequem eine Öse formen könnt (ca. 15 mm). Biegt eben diese Öse mit der Rundzange. Damit die Öse über dem Blatt nicht verloren aussieht, wird noch etwas Schmuckdraht herumgewickelt. Biegt ihn erst eng um den Nietstift und wickelt ihn dann locker immer wieder herum. Seid ihr zufrieden damit, könnt ihr das Ende einfach abknipsen und im Drahtgeflecht verschwinden lassen.

Fertig: Blätterohrringe!

Zu guter Letzt befestigt ihr die Brisuren oder die Ohrhaken an den Ösen. Achtet darauf, welche Seite der Blätterohrringe nach vorne zeigen soll. Ich mag die lieber, auf der die Mitten sich genau treffen und die Blätter etwas filigraner wirken.

Die fertigen Blätterohrringe

Tragt die Blätter stolz durch den Wald

…oder fertigt euch noch viel mehr Blätterohrringe in allen Farben des Herbstlaubs an. Probiert verschiedene Drähte aus, fügt Perlen hinzu, hängt die Blätter an Creolen, fertigt eine passende Kette an. Meine Blätterohrringe sind eher schlicht geworden. Welche Farben und Stile bevorzugt ihr?

Die fertigen Blätterohrringe

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