Klingeling & Tingeling – Handgemachte Origami Bells

Ich treibe mich eigentlich recht selten
auf der Seite von Handmade Kultur herum, und noch seltener passiert
es, dass mich eine Anleitung tatsächlich zu einem eigenen Projekt
inspiriert.
Als ich aber Mitte Mai auf die
Origamiglöckchen stieß, war es um mich geschehen. Dazu sei gesagt,
dass mein Freund und ich zu sämtlichen Festen von der gesamten
Verwandtschaft mit Schokolade überhäuft werden, weshalb wir zu
dieser Zeit immer noch von einer stattlichen Bande österlicher
Schokohasen umgeben waren – ihr wisst schon, die mit dem Glöckchen
am Hals. Als dann auch noch die Wohnungseinweihung zweier Freunde
bevor und wir mit leeren Händen da standen, wurden kurzerhand den
Hasen die Glöckchen gemopst – beziehungsweise die Glöckchen, die
als Erinnerung an gegessene Hasen noch am Küchenregal hingen,
geschnappt. Origamipapier aus dem Schrank geholt und los ging’s!

Das sind die zwei. Als ausgesprochener Fan von zartem Drahtgetüdel konnte ich nicht widerstehen, die Tür meines Arbeitszimmers damit zu schmücken.
Die Anleitung fand ich sehr einfach und
für jemanden, der immer mal mit Draht und Faden herumspielt absolut
kein Problem. Ich habe mich allerdings für etwas weniger Perlen
entschieden und die bunten Fäden außerdem durch Draht ersetzt, denn
etwas schlichter gefielen sie mir besser. Außerdem habe ich sie etwas runder gefaltet, sodass sie eher wie Schirmchen aussehen als wie Kegel.
Zwei der kleinen Hängerchen kamen dann
direkt an meine Zimmertür. Verschenkt wurde dann allerdings doch
lieber ein großer Nudelsalat, denn die Glöckchen haben einfach
nicht zum Stil der zu Beschenkenden passen wollen. Auch in Ordnung,
denn immer wenn nun der Wind meine Tür zu scheppern lässt, klingeln
die Glöckchen dazu leise vor sich hin. Worauf ich außerdem eher
gehofft als damit gerechnet hatte: Die Papierteile haben sich seither
nur minimal verformt. Großer Pluspunkt dafür.
Da wir immer noch einiges an Glöckchen
haben, werde ich bestimmt noch mehr davon fertigen. Gestreiftes
Papier könnte ich mir auch gut vorstellen, oder eine ganze Kette aus
den kleinen „Hütchen“.
Gibt es eigentlich noch jemanden hier,
der sich noch nie über Mangel an Schokolade beschweren konnte?
Maren

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