#Naehdirwas Vorbereitungen #2 – Mustermix

Dass ich direkt nach meinem ersten Mal #naehdirwas nochmal mitmache, habe ich kurzzeitig nicht gedacht. “lol nope” war das erste, was ich dachte, als ich den aktuellen Newsletter von Katha, Jenni und Lisa las. Mustermix lautet das zweite Thema des Jahres – und in einem für mich selber genähten Stück soll ich mehrere Muster miteinander vereinen. Der Mustermix in meinem Kleiderschrank ist ohnehin …nun ja, nicht so euphorisch. Spätestens seit ich Motivshirts für mich entdeckt habe, schaue ich nochmal mehr nach einfarbigen Teilen, die sich gut kombinieren lassen. Mein erster Eindruck war also, dass meine #Naehdirwas Vorbereitungen #2 frühestens beim nächsten Thema stattfinden werden.

#Naehdirwas Mustermix

Welches Muster darf es sein?

Meine meisten Kleidungsstücke haben überhaupt kein Muster. Ringelstrumpfhosen habe ich mit dem Teenageralter zurück gelassen, der Pünktchentrend war kurz cool, aber auch nicht das Nonplusultra und ohnehin ist Schwarz ja voll meine Farbe. Nicht besonders spannend. Der Abruzzo Sweater war schließlich eines meiner ersten aktuellen Kleidungsstücke mit Streifen. Und siehe da: Irgendwie fetzen die schon. So sehr, dass ich direkt einen zweiten Pulli gestrickt habe. Ich mag Punkte, die nicht als Polka Dots sondern scheinbar zufällig verstreut angeordnet sind. Chevronmuster gehen auch sehr klar und mit Streifen habe ich mich ja nun angefreundet – aber von Musterliebe zu sprechen, das wäre sowas von übertrieben.

Muster? Mir doch egal!

Ich habe also auch kein Lieblingsmuster. Wenig Ahnung, wie man Muster kombiniert. Irgendwann hörte ich mal, Streifen und Karos zusammen, das gehe gar nicht. Aber Hosen, die halb Jeans, halb Cord sind, waren ja auch schon mal modern, also scheint an sich ziemlich viel zu gehen. So lange es gut gefällt. Wo ich auch schon beim Problem wäre: Was gefällt mir denn überhaupt?

Bei den #Naehdirwas Vorbereitungen #2 laufen die Überlegungen anders herum

Da mir partout keine Musterkombination einfallen wollte, auf die ich Lust habe, ging ich die Überlegungen von der anderen Seite aus an: Was möchte ich denn nähen? Beim ersten Mal #Naehdirwas bin ich auf der sicheren Seite geblieben und habe mir ein Stirnband genäht. Auch jetzt mag ich mich noch nicht so recht an ein größeres Kleidungsstück rantrauen. Stattdessen schossen mir die Schweine-Espadrilles in den Kopf, mit denen ich schon vor sehr langer Zeit bei KuneCoco sehr geliebäugelt habe. Tatsächlich habe ich schon letztes Jahr im #naehdirwas-Bommelmonat überlegt, mir Espadrilles zu nähen. Dann aber gemerkt, dass ich gar keine bebommelten Espadrilles haben möchte.

Nun sind die Schuhe aber perfekt: Mit ihren zwei Stoffteilen zwingen sie mich ja direkt dazu, mir zwei spannende Muster auszusuchen, die ich kombiniere.

Paket von Alles für Selbermacher

Es werden… Katzenschuhe!

Bei Alles für Selbermacher, wo ich auch die Espadrilles-Sohlen geshoppt habe, habe ich direkt noch einen Stoff mit Katzenköpfen ausgesucht. Kombiniert wird er mit einem schlichteren Streifenstoff. Noch steht die Frage im Raum, welcher Stoff an die Spitze und welcher an die Ferse kommt. Die Katzen sind zwar schon sehr cool, aber im Alltag möchte ich vielleicht doch lieber etwas Schlichteres. Momentan bevorzuge ich also Espadrilles mit gestreifter Spitze und Miezi-Ferse. Aber nachdem ich beim letzten Mal genau gar keinen meiner anfänglichen Pläne durchgezogen habe, lege ich mich da lieber noch nicht fest. Und bin sehr gespannt, was das diesmal wird.

Katzenstoff für Espadrilles

#Naehdirwas – seid ihr dabei?

Ich schaue allzu gern in die Linklisten der Aktion – es ist einfach richtig spannend, zu sehen, was alle anderen so nähen. Momentan gehöre ich noch zu den blutigen Anfängerinnen der Aktion, aber vielleicht macht das ja sogar einigen von euch Mut, auch mitzumachen. Es muss ja nicht gleich ein Ballkleid werden.

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