Endlich: Mein 28 days of Blogging Rückblick!

Puuh, eine Woche zu spät? Kann ja mal passieren. Dafür kommt mein 28 days of Blogging Rückblick heute aus vollem Herzen. Ihr könnt sicher sein, dass hier eine Person an der Tastatur sitzt, die viel Spaß daran hat, diesen Beitrag zu tippen.

Mein 28 days of blogging rückblick

Was ist 28 days of Blogging?

28 days of Blogging ist eine Blogchallenge, die Nia von but first, create! vor drei Jahren ins Leben gerufen hat. Was dabei geht, ist genau das, wonach es klingt: Im Februar wird an allen 28 Tagen – 2016 waren es sogar 29 – gebloggt. Teilnehmen kann dabei jeder Blog, ganz themenunabhängig. Es ist auch egal, welchen Umfang die Posts haben, ob sie größtenteils aus Text bestehen oder aus Bildern. Und so war in diesem Jahr eine sehr coole Mischung aus Design, DIY, Tieren, Selbstliebe, Kulinarischem, und, und, und. Bei 28 teilnehmenden Blogs konnten es am Ende fast 800 Posts in einem Monat werden. Auch wenn diese Zahl nicht ganz erreicht wurde, kamen einige hundert spannende Beiträge zusammen.

Meine Ziele

Als ich am 1. Februar sehr euphorisch mit der Aktion startete, hatte ich hauptsächlich vor, im Februar besser darin zu werden, diesen Blog zu planen. Außerdem wollte ich zu einer Schreibroutine zurückfinden. Beides lag daran, dass ich dank einer sehr aufregenden Weihnachtszeit nicht zum Bloggen gekommen bin und nicht nur das Schreiben etwas mühsam wieder aufnehmen musste, sondern vor allem sicher gehen wollte, dass das nicht nochmal passiert. Außerdem wollte ich einige DIY-Basics auf den Blog bringen, die sich super als kleine Artikel im Rahmen der Challenge machen. Und selbstverständlich habe ich mich auch riesig auf die Posts meiner Mitstreiter*innen gefreut – endlich wieder mehr lesen!

Mein 28 days of Blogging Rückblick

…und was aus ihnen wurde

Das Planen von Blogposts

Tja, da muss ich mit ‘nem schlechten Punkt anfangen, denn das ist mir überhaupt nicht gelungen. Ich habe es zwar oft geschafft, einen Beitrag vorzuschreiben und sogar zu planen, wenn ich wusste, dass ich am nächsten oder übernächsten Tag gar nicht dazu komme. Was null geklappt hat, war die langfristige Planung. Ich habe immer wieder so viel Zeit und Kreativität zusammengesammelt, wie ich jeweils zur Verfügung hatte und viel im Voraus geschrieben oder fotografiert. Dabei habe ich mir oft Puzzleteile für mehrere Tage bereitgestellt, für die ich in den kommenden Tagen dankbar war. Beispielsweise habe ich an einem Sonntag sämtliche Fotos gemacht, die ich bis zum Mittwoch darauf brauchte. Oder ich habe an einem Tag angefangen, drei Posts zu schreiben, auf die ich später zurückgreifen konnte. Den ausführlichen Redaktionsplan, den ich mir am Anfang mal erstellt habe, habe ich aber bereits nach zwei Tagen über den Haufen geworfen und nicht mehr genutzt.

Die Schreibroutine

Good News: Die ist wieder da! Ich habe von Tag zu Tag mehr Spaß am Schreiben gehabt und immer weniger gedacht “das ist doch alles Murks, sowas kann ich doch nicht veröffentlichen”. Und mit den meisten Texten bin ich sogar sehr zufrieden.

Die DIY-Basics

Auch hier gibt’s ein “Aber sowas von!” – denn ein paar coole Basic Tutorials, auf die ich in zukünftigen Projekten immer wieder zurückgreifen kann, haben es im Februar auf den Blog geschafft.

Tutorial Glascabochons kleben
Ich garantiere schon mal: Vom Tutorial Glascabochons Kleben werdet ihr hier noch öfter hören, denn das sind super Grundkenntnisse für so, so viele Schmuckstücke!

Das Lesen

Naja. Ich habe schon versucht, so viel wie möglich bei den anderen Teilnehmer*innen zu lesen, es aber einfach nicht so oft geschafft wie ich wollte. Außerdem muss ich gestehen, dass, auch wenn definitiv bei allen sehr coole Posts erschienen, auch Themen darunter waren, die mich einfach nicht so brennend interessierten. Trotzdem war ich froh, auch diese Posts immer wieder zu lesen, denn so ein Blick über den Tellerrand schadet ja nie. Und schließlich war die Kommunikation unter allen Teilnehmenden super: In einer Facebook-Gruppe gab’s täglichen Austausch, Motivation und Leselisten.

Das Durchhalten

Natürlich habe ich mir am Anfang auch vorgenommen, an jedem der 28 Februar-Tage einen Post zu veröffentlichen. Im Gegensatz zu letztem Jahr hat das dieses Jahr nicht geklappt. An zwei Tagen war ich krank und am allerletzten Tag der Challenge hatte ich so unglaublich wenig Lust zu bloggen, dass ich es einfach gelassen habe.

Was ich daraus gelernt habe

Vor allem habe ich das “Eigentlich kannst du überhaupt nicht bloggen, du machst das bestimmt total schlecht” und sämtliche Unsicherheiten rundherum wieder etwas abgelegt, das mich immer nach langen Blogpausen überkommt. Und von dem ich weiß, dass es nicht nur heimlich totaler Quatsch ist, sondern auch überhaupt nicht von Interesse, solange ich Spaß an meinem Blog habe. Wo ich auch schon beim nächsten “Lernerfolg” wäre: Ich habe gelernt, welche Posts mir Spaß machen, wie meine Sprache dabei ist und welchen Stil ich hier rüberbringen möchte. Ich weiß jetzt, dass es überhaupt kein Drama ist, auch mal fünf DIY-Posts nacheinander zu veröffentlichen, ohne dass dazwischen ein anderes Thema aufkreuzt – weil das einfach nur bedeutet, dass ich grad viel Laune auf DIY-Projekte habe. Und ich weiß, dass Posts, an denen ich viel Spaß habe, auch den Lesenden viel mehr Spaß machen.

Durch die Flaute ganz am Ende habe ich auch gelernt, mir zu vertrauen, wenn ich sage, dass es grad einfach nicht mehr geht. Dass “Ich will heute auf keinen Fall bloggen” sehr umsetzbar ist und eben nicht bedeutet, dass ich dann nie wieder blogge.

Mein 28 days of Blogging Rückblick – und der Ausblick

Insgesamt kann ich zum zweiten Mal sagen: Schön war’s! Danke an alle, die die Aktion so wunderbar und so spannend gemacht haben. Ich mag hier gar keine weiteren Leseempfehlungen geben, denn sämtliche Blogs und sämtliche Posts sind sehr lesenswert. Darum gibt’s am Ende einfach nochmal die (hoffe ich!) vollständige Teilnehmer*innenliste.

Wenn 28 days of Blogging noch einmal stattfindet, werde ich wohl wieder dabei sein. Und vorher besser planen. Oder auch nicht. Auf jeden Fall in meinem eigenen Tempo bloggen und nicht nur stolz auf das sein, was ich schaffe, sondern auch auf die Tage, an denen ich mir ehrlich eingestehe, es eben einfach mal nicht zu schaffen.

Wie es den Rest des Jahres weiter geht? Mal sehen. Auf jeden Fall geht es weiter – mit mal mehr, mal weniger, mal DIY und mal Getexte, mal Wichtigem und mal Belanglosen. Einfach so, wie es grad schön ist. ❤

28 days of Blogging 2018 – die Teilnehmer*innen

4 Kommentare bei „Endlich: Mein 28 days of Blogging Rückblick!“

  1. Liebe Maren,
    So ging es mir auch: Es gab Themen, die so weit weg sind von meinem Lebensstil und meinen Interessen. Das ist auch gut so – stell dir vor, wir alle hätten 28 Tage über das ABSOLUT GLEICHE geschrieben! Schnarch….
    Viele Grüße, Izabella

    1. Haha, ja, da hast du Recht, das wäre echt richtig langweilig. Und an manchen Tagen hat es auch extra viel Spaß gemacht, mir genau die Posts anzusehen, von deren Themen ich vorher keinen blassen Schimmer hatte.
      Liebe Grüße 🙂

  2. Oh wie toll. Danke!! Da les ich gleich rein!

    1. Die vielen verschiedenen Blogs lohnen sich wirklich sehr! 🙂

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