So war 28 days of blogging

So war 28 days of blogging

Einen Monat lang tagtäglich bloggen – dank Nia von but first, create wurde das im Februar für mich und 26 weitere Blogger*innen Wirklichkeit. Ich habe 28 days of blogging jetzt ein paar Tage lang sacken lassen und kann heute schon einigermaßen entspannt zurückschauen. Was fest steht: Das war eine spannende Herausforderung, die mir die meiste Zeit unheimlich viel Spaß bereitet hat!

So war 28 days of blogging

Worum ging es bei 28 days of blogging?

Ganz grundsätzlich: Darum, 28 Tage lang jeden Tag einen Blogpost zu veröffentlichen. Es gab keine Themenvorgaben, wie lang oder kurz die Posts sind, war ebenso den Schreibenden überlassen. Heraus kamen fast 700 ellenlange und superkurze Texte, Bildergalerien und Blogposts komplett ohne Bilder, Gedanken, Rezensionen, Tutorials, Berichte, kurz: VIEL!

Wer hat mitgemacht?

Ich verlinke mal keine einzelnen Posts oder gar Lieblingsposts – denn, wie geschrieben, das waren fast 700 und so, so viele waren so, so gut! Ich habe mir Mühe gegeben, jeden Tag mindestens 4-5 zu lesen und in jedem meiner eigenen Posts meine Favoriten des Vortags zu verlinken. Mittlerweile kann ich mich gar nicht mehr entscheiden, welche Posts mir am besten gefallen haben und habe bestimmt trotzdem einige tolle verpasst. Darum hier die Links zu den Blogs – die Liste habe ich mal bei Nia gemopst und die alphabetisch geordnete Reihenfolge beibehalten. Lesenswert sind sie nämlich ohne Abstufungen alle!

Kaffee, Laptop, Visitenkarte - Rückblick auf 28 days of blogging

Meine besten, liebsten, tollsten (eigenen) Posts

Was mich sehr begeistert, ist, dass die Posts, die mir am wichtigsten waren und am besten gefallen, auch bei euch so gut ankamen. Das war zuerst Girl Power! Für mehr „Nee, is nich.“, meine Gedanken Warum ich Instagram nicht verstehe und schließlich – und wohl auch der Verlosung geschuldet – Ab auf die Buchmesse!. Letzterer hat auch mit Abstand die meisten Kommentare bekommen. Was wäre Sachsen ohne Protest? ist für mich nach wie vor ein wichtiges Thema und ich freue mich, auf den Post so viel so lieben Zuspruch bekommen zu haben. In der Blogparade Sag niemals nie von Heldenwetter ist der Text zwischen vielen mutigen Reiseposts zu finden.

Der meistgeklickte und -kommentierte DIY-Post war der Glitzertoast-Schwamm – was mich sehr ermutigt hat, an den Stullenwesen weiterzuarbeiten und ihnen noch ein paar Freunde zu basteln. Dazu in Kürze mehr!

Es gab während 28 days of Blogging drei Posts übers Handlettering:

Die Posts haben mir ziemlich viel Spaß gemacht. Allerdings hätte ich gerne mehr Wissen weitergegeben, was nur beim Digitalisieren wirklich der Fall war. Für tatsächliche Handletteringtipps bin ich selber noch zu unerfahren. Darum gibt’s in Zukunft wohl eher mal ein paar Freebies und Ähnliches. Eine ausführliche Handlettering-Reihe startet aber grad bei Sternenwind!

Collage von Blogfotos bei 28 days of blogging

Wie geht es weiter?

28 days of blogging war ein toller Neustart für meinen Blog. Ich bin so riesig dankbar für die großartige Community und all das liebe und konstruktive Feedback, das ich erhalten habe! Jetzt steht für mich die Frage an, wie ich hier weitermachen möchte. Tägliche Posts werden es sicher fürs erste nicht, aber 2-3 Mal pro Woche würde ich schon sehr gerne bloggen. Was mir dabei ein wenig abhanden gekommen ist, ist ein Fokus auf konkrete Themen, die ich behandeln möchte. Die Challenge hat mir die Möglichkeit gegeben, ganz viel auszuprobieren und das hat nicht nur riesigen Spaß gemacht, sondern mir auch ein wenig gezeigt, was ich mit diesem Blog überhaupt will.

DIY-Projekte

…will ich auf jeden Fall! Viele! Anders als vor dem Blogneustart machen die mir nämlich plötzlich riesig viel Spaß. Die Freitagsverstrickungen werden auf jeden Fall erhalten bleiben. Zusätzlich soll’s aber auch DIYs für Menschen geben, die nicht stricken oder häkeln, sowas wie die Haarspangen oder die Sammlung von Marmor-Projekten.

Fotografie

Bei 28 days of blogging gab es einige Posts über Fotografie, was vor allem dem wöchentlichen Lomo-Throwback geschuldet war. Dass es diese Rückblicke nach der Challenge nicht mehr geben wird, war mir relativ früh klar, weil ich mit dem Knipsen gar nicht hinterherkomme. Auch ansonsten überlege ich, Fotografie eher etwas ins Abseits zu schieben und zwar meine Blogposts mit schönen Fotos zu befüllen, aber eben nicht mehr über Fotografie zu schreiben.

Reisen

Mit dem Reisen sieht es ähnlich aus wie mit der Fotografie: Ich komme gar nicht so viel rum, um hier ernsthaftes Reiseblogging zu betreiben. Auch das könnte also eher ein Nebenbei- als ein Hauptthema werden, das sicher immer mal in andere Posts einfließt. Und auf Instgram gibt’s natürlich weiterhin immer mal Reisefotos, einfach, weil die schön sind.

Schmuck & Accessoires

Die sind während 28 days of blogging eher in den Hintergrund geraten. Aaaber: Mache ich noch! Das ist schließlich mein Hauptbusiness und auch wenn ich selten dazu komme, darüber zu schreiben, wichtiger Bestandteil meines Lebens. Und halt einfach mal schön. Die Kategorie wird sich also auch in vielen DIY-Projekten wiederfinden.

Gedanken & Tagtägliches

Die Kategorie könnte rausfallen, würde ich vorhaben, einen reinen Schöne-Dinge-DIY-Blog zu starten. In einer Welt, in der gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit ihre eigenen Hipster hat, privilegierte Menschen rumopfern und nach unten treten, kann ich mich jedoch nicht mit dem Leise sein abfinden. Da kann ich mich auch nicht mit so vielen schönen, bunten Dingen umgeben, bis ich von dem Mist nichts mehr sehe und höre. Wenn Dinge mir wichtig sind, dann möchte ich darüber reden. Also werde ich auch hier ab und an, wenn ich mir Gedanken gemacht habe oder etwas gut und wichtig finde, davon erzählen. Da werden immer mal politische Themen aufkreuzen, einfach, weil ich das wichtig finde. Ich fänd’s ja riesig, wenn ich euch davon auch begeistern kann! ❤

average pony Banner

Und überhaupt: Das wird super!

Ich freue mich darauf, hier viele gute, wichtige und unwichtige Dinge zu thematisieren, euch schöne Dinge zu zeigen und Hübsches anzuzetteln. Momentan tüftel ich noch etwas aus, wo das Ganze hier optisch, thematisch und sprachlich hingehen soll, und habe da schon ein paar Ideen. Ihr dürft gespannt sein, ich bin es auf jeden Fall! Außer auf dem Blog freue ich mich übrigens riesig über jede Kommunikation via Twitter, Facebook und Instagram.

Das wird fein. ❤

Der Holzhintergrund der Collage ist ein Foto von Chris Barbalis.

One Reply to “So war 28 days of blogging”

  1. In jedem Fall sind ganz viele tolle Posts entstanden. Manches kommt den eigenen Interessen nahe, Handlettering find ich ja immer super, manches eben nicht. Ja schade das qlasm nicht zu finden ist. Ich habe auch versucht alle Teilnehmer zu verlinken und konnte ihn nicht mehr finden…
    Liebste Grüße
    Simone

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