Freitagsverstrickungen: Ein Stirnband und seine Rettung

Freitagsverstrickungen: Stirnband und ein Rettungsversuch

Heute wird ein Stirnband gestrickt – beziehungsweise, es wurde schon vor längerer Zeit gestrickt, nur leider nicht gut. Darum bin ich jetzt auf der Suche nach einem neuen Modell, der richtigen Größe und perfekter Wolle. Denn Stirnbänder gehen immer, sind superflink zu stricken und vor allem will ich diesen coolen Aufnäher unbedingt tragen! Aber von vorn:

Ich möchte ein Stirnband mit Aufnäher haben!

Denn es ist Sommer 2016, die Festivalnächte nahen und ich habe seit Monaten diesen supercoolen „Sad Songs Forever“-Patch rumliegen. Das dunkelblaue Windsor-Garn liegt schon seit Jahren im Schrank und wartet darauf, verarbeitet zu werden. Ein Ostsee-Urlaub und lange Bus- und Zugfahrten kommen mir gerade recht für ein kleines, flink gefertigtes Projekt.

Zusammenfassung Stirnband stricken
In Arbeit: Von der ersten Planung bis zum fertigen Stirnband

Losgestrickt!

Der Patch ist mit 9 cm Durchmesser nicht direkt klein, also muss auch das Stirnband breit werden. Das ist super, denn obwohl das Garn aus Merino und Mohair besteht, wird das Stirnband nicht das Wärmste. Es ist einfach zu dünn. Gestrickt wird kraus rechts, also immer nur rechte Maschen. Easypeasy.

Den Patch nähe ich auf anstatt nur zu bügeln, denn so hält er besser und ist andererseits auch wieder ablösbar, wenn ich ihn nicht mehr an dem Stirnband haben möchte. Welch weise Voraussicht!

Stricken im Zug
Stricken auf langen Bahnfahrten fetzt …
Aufnäher wird auf Stirnband genäht
… vor allem, wenn man schnell ein Ergebnis hat!

Fertig! …Und zu groß.

Ich habe den Fehler gemacht, das Stirnband nicht allzu gedehnt tragen zu wollen und es darum relativ locker gestrickt. Allerdings habe ich dabei nicht bedacht, dass es sich beim Tragen natürlich trotzdem in die Länge ziehen wird. Eine Woche am Kopf und eine Nacht als Schal getragen später passte da also so gar nichts mehr. Enttäuscht steckte ich das Stirnband zurück in den Festivalrucksack, nahm es mit nach Hause und habe es seitdem nicht mehr getragen. Wie denn auch, mitten im Gesicht!

Knapp daneben ist auch vorbei - das Stirnband ist zu groß
Nach einer Woche Tragespaß war’s vorbei und das Stirnband nur noch zu groß.

Rettungsversuch fürs Stirnband!

Ich habe länger hin und her überlegt, was daraus nun werden soll. Fest steht hauptsächlich: Der Patch braucht ein neues Leben! Das Stirnband an sich möchte ich gar nicht so dringend retten, also zum Beispiel enger stricken. Das Garn ist mir dafür einfach zu dünn und das Muster zieht sich zu sehr. Meine erste Überlegung war, den Aufnäher einfach abzutrennen und auf eine schlichte Beanie-Mütze zu nähen. Das habe ich bisher aber nicht verwirklicht und da ich meistens einen Zopf trage, trage ich auch viel häufiger Stirnband als Mütze. Mittlerweile habe ich etwas aus dickerer Wolle und im Perlmuster im Sinn. Beim Perlmuster werden sowohl innerhalb als auch zwischen den Reihen rechte und linke Maschen abwechselnd gestrickt und es ergibt sich ein schönes fluffigeres Maschenbild. Da ich ohnehin mal wieder mehr Stirnbänder stricken möchte, habe ich ein paar Ideen auf dem Pinterestboard für die Freitagsverstrickungen gesammelt.

Auf ins letzte 28 days of blogging Wochenende!

Sorry, dass von diesem Projekt nur noch alte Instagram-Fotos verfügbar waren! Ich hoffe, ihr hattet trotzdem Spaß beim Lesen und Ansehen. Die Links zu Produkten wurden auch dieses Mal ohne Gegenleistung und nur deshalb gesetzt, damit ihr nicht ewig googlen müsst.

One Reply to “Freitagsverstrickungen: Ein Stirnband und seine Rettung”

  1. Danke fürs Verlinken :)! Ich wäre froh, überhaupt stricken zu können – also besser ein zu großes Stirnband als gar keins, hihi. Bin gespannt für was Du Dich schlussendlich entscheidest.
    Viele Grüße!

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