TBT: Chiang Mai (Lomo-Fotos! Yeah!)

Die Vorbereitungen für THE MARKET am Sonntag laufen gerade auf Hochtouren. Auch wenn mein Marktstand relativ klein ist und ich schon seit Monaten von dem Event weiß, ist alles wie immer: In den letzten paar Tagen davor bin ich völlig am Rotieren, stanze und beschrifte Preiskärtchen, fertige an einem Tag nochmal eben zwanzig Ketten, muss nochmal zu Ikea und überlege hin und her, wie der Stand denn nun aufgebaut sein soll.

Ich hoffe, ihr verzeiht es mir daher, dass es heute nicht viel Text-Inhalt gibt. Auf die letzten Monate zurück geblickt, habe ich euch dafür schon ewig keine analogen Fotos mehr gezeigt – also her damit!

Übrigens: Bei Heldenwetter ist vor Kurzem ein interessanter Blogpost über analoge Fotografie erschienen, in dem ich als “Experte” auch zu Wort kommen durfte.

Und hier? Hier geht’s jetzt auf eine kleine Reise in meine ultimative Lieblingsstadt: Chiang Mai. Die Fotos wurden mit der La Sardina DIY und einem stinknormalen Film (ISO 200) aus der Drogerie geschossen. Um dann im Scanner des Todes zu landen.

Man muss sich nicht mal großartig Mühe geben – in Chiang Mai findet man jeden Abend einen “night market” – so richtig nachts finden sie zwar alle nicht statt, aber perfekt zur Abendessenszeit. Neben großartigem Essen sind spannende Eindrücke und Bilder zu erhaschen.

 Schöner Tempel, schöner Moment – und eine total kitschige Doppelbelichtung.

In Chiang Mai gibt es neben einer Vielzahl intakter Tempel enorm viele Tempelruinen. Seit ich 2010 das erste Mal in Chiang Mai war folgten noch drei weitere Male und auch den Liebsten hat’s schon zum zweiten Mal dorthin verschlagen – kein Grund, nicht noch einmal alle Ruinen und Tempel der Altstadt zu besichtigen. Wer regelmäßig in den Genuss kommt, meine Urlaubsfotos anzusehen, kennt’s mittlerweile vermutlich schon in- und auswendig. Mit der analogen Kamera im Gepäck war’s dann aber auch zum vierten Mal toll, alles anzusehen und vor allem zu fotografieren.

 

Zum Abschied gab es Abendsonne am Bahnhof – dann ging’s per Nachtzug weiter nach Ayutthaya. Auf der Fahrt schmiedeten wir wildeste Pläne, wie man denn am besten nach Chiang Mai auswandern könnte. So richtig kamen wir nicht auf eine Lösung, aber klar ist, dass wir nochmal hinfahren werden. Und dann nochmal. Und dann sicher nochmal. Ich könnte nicht mal sagen, was an Chiang Mai nun speziell schön ist – vermutlich einfach nur das wohlige Gefühl, durch die Straßen der Altstadt zu schlendern, einfach nur dort zu sein und an allen Plätzen unheimlich viele spannende und freundliche Eindrücke sammeln zu können.

– Maren

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